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Betrüger haben privat Krankenversicherte im Visier

Die Masche ist gut genug, dass Viele darauf hereinfallen: Trickbetrüger rufen bei Privatpersonen an und erklären, dass private Krankenversicherungen ihre Beiträge reduzieren müssen. Als Verband müsse man bei den Versicherten prüfen, ob das der Fall ist. Im Laufe des Gesprächs erhält die Privatperson dann den Tipp, wie sie eine private Krankenversicherung günstiger abschließen kann.

Der Anrufer gehört natürlich zu keinem Verband. Auf der einen Seite mag er scharf darauf sein, mögliche Geldbeträge vom Angerufenen zu erhalten – als Honorar für irgendeine Beratungsleistung. Auf der anderen Seite geht es ihm einfach darum, möglichst viele Daten zu sammeln. Diese werden dann weiter verkauft, etwa für den Handel mit Adressen oder für spätere Verkaufsgespräche.

Da die privaten Krankenversicherungen in der Vergangenheit häufig selbst mit günstigen Tarifen geworben haben, sind viele Kunden hellhörig, wenn es darum geht, bei den Beiträgen den einen oder anderen Euro zu sparen. Auch günstige Lock-Angebote im Internet tragen dazu bei, dass bei Vielen der Eindruck entsteht, ein Premium-Versicherungsschutz sei für wenig Geld zu haben. Das machen sich auch die Betrüger zu Nutze, indem sie Seiten im Internet schalten, auf denen eine private Krankenversicherung schon für 59 Euro im Monat zu haben sein soll. Wirklich greifbar sind die Betrüger dabei nicht. Betroffene sollen aber den Namen und die Telefonnummer notieren und einen Strafantrag bei der Polizei stellen.

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