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Private Altersvorsorge für Selbständige – die Rürup Rente

Bereits seit 2005 gibt es sie, die private Altersvorsorge für Selbständige. Die so genannte Rürup Rente wird auch als Basis- oder Zusatzrente bezeichnet, da sie für selbstständig Tätige und Freiberufler im Gegensatz zur gesetzlichen Rentenversorgung eine sehr vielversprechende Form der Rentenversorgung darstellt. Das Besondere an der Rürup Rente ist, dass nahezu jeder Versicherte in den Genuss staatlicher Förderungen kommen kann. Und zwar ganz gleich, ob man in die gesetzlichen Rentenversicherungen einbezahlt – oder nicht. Der Staat subventioniert diese vielversprechende Rentenvariante, und es werden vergleichsweise hohe steuerliche Begünstigungen sowie lukrative Sparmodelle geboten.

Die Vorteile der privaten Altersvorsorge für Selbstständige:

  • Eine lebenslange monatliche Rente ist garantiert
  • Die Rürup Rente ist kombinierbar mit einer Hinterbliebenen- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen
  • Es können vergleichsweise hohe Rentenzahlungen erwartet werden
  • Hartz-IV-Schutz ist gewährleistet
  • Attraktive Steuerrückerstattungen
  • Flexible Sparmodelle werden geboten
  • Jeder Versicherungsnehmer hat Anspruch auf satte Förderungen vom Staat

Im Gegensatz zur bekannten Riester-Rente offeriert die Rürup Rente keine Alterszulagen. Dafür ist es möglich, die Beiträge im Zuge der Einkommenssteuer-Erklärung als Sonderausgaben abzusetzen. Auf diese Weise wird das zu versteuernde Einkommen gemindert. Zu berücksichtigen ist dabei der Höchstbetrag von 20.000 Euro jährlich für Alleinstehende und für Verheiratete in Höhe von 40.000 Euro.

In diesem Jahr werden, Fachleuten zufolge, satte 74 Prozent des Maximalwertes als Sonderausgaben anerkannt. Dies macht bei Verheirateten eine Summe von 29.600 Euro, bei Alleinstehenden einen Betrag von 14.800 Euro aus. Pro Jahr wird dieser Satz um zwei Prozent erhöht, sodass die Versicherten von den Höchstbeträgen ab dem Jahr 2025 profitieren werden.

Je höher die steuerliche Förderung bei der Rürup Rente im Zuge der Ansparphase, desto höher die Besteuerung innerhalb des Auszahlungszeitraums. Unmittelbar nach der Einführung der Rürup Rente galt die Hälfte der Leistungen als steuerpflichtig. Bis zum Jahr 2020 wird sich diese Summe um zwei, ab 2021 um ein Prozent erhöhen. In der Konsequenz bedeutet das, dass ab 2040 nicht nur die gesetzliche Rente zu 100 Prozent steuerpflichtig ist, sondern auch die Rürup Rente. Das wiederum heißt für all jene Versicherungsnehmer, die in diesem Jahr in Rente gehen, dass sie 64 Prozent ihrer Rente zu versteuern haben.

Ein Aspekt, der die Rürup Rente vor allem für jene Versicherte interessant gestaltet, die schon in naher Zukunft das Rentenalter erreicht haben werden. Expertenmeinungen zufolge sind es aber gleichwohl junge Versicherte, für die sich die Basis Rente bezahlt machen wird – angesichts der möglichen Steuerersparnis und der attraktiven staatlichen Fördermöglichkeiten. Weitreichende Informationen zum Thema Rürup Rente finden Sie auf dem Fachportal ruerup-versicherung.net

 

 

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